Solidarité sans frontières – News Aggregator BETA

Icon

„Auf der Flucht vor dem Klima“ »

Schon heute zwingt der Kimawandel Menschen dazu, ihre bisherige Lebensgrundlage aufzugeben. Die pazifischen Inselstaaten und andere Staaten, deren Territorium sich kaum über den Meeresspiegel erhebt, verlieren infolge des Meeresspiegelanstiegs Tag für Tag Land. Allein dieser Prozess gefährdet die Existenz mehrerer hundert Millionen Menschen. Durch das Tauen des Permafrostbodens im arktischen Norden droht die Siedlungsgeschichte ganzer Regionen in Kürze zu Ende zu gehen.

Flüchtlinge im Sinai: Opfer von Sklaverei, Lösegelderpressung und Organentnahme »

Seit die Fluchtroute über Libyen durch die Kooperation der EU mit dem Gaddafi-Regime und später durch den libyschen Bürgerkrieg schwieriger geworden ist, versuchen Flüchtlinge aus Eritrea, dem Sudan, Äthiopien und Somalia vermehrt über die ägyptische Sinai-Halbinsel nach Israel zu gelangen – oft in der Hoffnung, es von dort aus nach Europa zu schaffen. Durchschnittlich sollen rund 2000 Menschen pro Monat über die ägyptisch-israelische Grenze im Sinai gelangen.

Wien: Protestierende Flüchtlinge setzen Hungerstreik aus »

Sollte seitens des Innenministeriums kein Verhandlungsangebot kommen, wollen die Flüchtlinge den Hungerstreik am 1. Februar fortsetzen. Sie fordern unter anderem faire Asylverfahren und das Recht, zu arbeiten – kurz, das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, das derzeit Asylsuchende auch in Deutschland und anderen Ländern Europas für sich einfordern. Seit dem 24. November 2012 halten die protestierenden Flüchtlinge in Österreich das Land in Atem.

Petition an McAllister: Erlauben Sie die Rückkehr meines Bruders! »

Februar 2011, Giesen bei Hildesheim: In der Nacht reist ein Polizeitrupp mit Hunden die Familie Naso aus dem Schlaf, die seit zehn Jahren in Deutschland lebt, um sie gewaltsam nach Syrien abzuschieben. Die Tochter Shanaz und die älteren Kinder der Familie sind nicht zu Hause, die Mutter erleidet bei der Abschiebung einen Schwächeanfall und darf bleiben. Doch Vater Bedir Naso und sein damals 15jähriger Sohn Anuar werden von der Polizei abgeführt.

Abstimmung über Aufnahmerichtlinie im Europaparlament verschoben »

Konfusion im EU-Parlament: Während gestern noch Abgeordnete davon ausgingen, sie würden am 16.  Januar über die sogenannte „Aufnahmerichtlinie“ beraten und abstimmen, hat sich der Zeitplan nun kurzfristig geändert.

20 Jahre „Asylkompromiss“ – Sieg der Straße und eine Niederlage des Rechtsstaates »

Der sogenannte Asylkompromiss vor 20 Jahren stellte einen vorläufigen Höhepunkt eines langjährigen Prozesses regelmäßiger Gesetzesverschärfungen dar. Ihm ging eine lange Kampagne gegen das Asylgrundrecht voraus. Seit dem Beginn der neunziger Jahre nahmen die Verbalattacken gegen Flüchtlinge dramatisch zu. Mit Parolen wie »Das Boot ist voll« und Schlagworten wie »Asylantenflut« oder »Missbrauch des Asylrechts« wurden Ressentiments gegen Flüchtlinge geschürt.

Erklärung zum zwanzigsten Jahrestag der rassistischen Morde von Mölln »

Mölln, 23.11.1992: Neonazis verüben zwei Brandanschläge auf zwei von Migrantinnen und Migranten bewohnte Häuser. Die Bewohner im ersten Haus entkommen knapp dem Tod. Beim zweiten Anschlag in der Mühlenstraße gehen die Täter effektiver vor. Sie gießen Benzin in den Hausflur und werfen mehrere Brandsätze. Die 51-jährige Bahide Arslan, die zehnjährige Yeliz Arslan und die 14-jährige Ayse Yilmaz sterben in den Flammen.

Die Flüchtlingsproteste dauern an – nicht nur in Berlin »

In Berlin gehen trotz der Kälte die Proteste gegen die deutsche Asylpolitik weiter. Am Oranienplatz versuchen die dort seit Wochen ausharrenden Flüchtlinge und Unterstützer derzeit, ihr Zeltlager winterfest zu machen. Rund 40 Aktivisten finden sich täglich dort ein, um sich auszutauschen und gemeinsam politische Aktionen zu planen.

Griechenland erhöht Haftdauer für Flüchtlinge auf 12 Monate »

Immer wieder haben Menschenrechtsorganisationen Griechenland  die menschenrechtswidrige Inhaftierung von Flüchtlingen kritisiert. Haft droht in Griechenland allen Flüchtlingen, die von der Polizei bei Razzien oder auf der Straße aufgegriffen werden. Im Jahr 2011 wurden allein an der griechisch-türkischen Grenze 55 000 Menschen unter meist menschenunwürdigen Bedingungen in Flüchtlingshaftlager gesperrt.

Mali: Flüchtlinge berichten von Menschenrechtsverletzungen »

Seit Januar 2012 wird der Norden Malis von Kämpfen erschüttert. Während die hier mehrheitlich lebenden Tuareg für einen unabhängigen Staat "Azawad" kämpfen, bringen islamistische Milizen, gestützt u.a. durch Drogenhandel, ganze Regionen unter ihre Kontrolle. Wegen seiner Untätigkeit gegen die Milizen im Norden wurde inzwischen der malische Präsident geputscht. Jetzt drohen Islamisten immer weiter in den Süden vorzudringen.

ABOUT – ÜBER UNS

Diese Seite fasst News vorab im Bereich Migration, Asyl und Sans-Papiers zusammen. Die Quellen wurden von Solidarité sans frontières ausgewählt, die News werden automatisch von allen Quellen (sh. unten) zusammengetragen.

CATEGORIES

COMMENTS

    ARCHIVE

    OUR NEWS - @migrantsrights

    Posting tweet...

    Powered by Twitter Tools